Kate Nash

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Nachdem die für 2020 und 2021 geplanten Konzerte verschoben werden mussten, kommt Kate Nash mit ihrem neuen Album endlich wieder nach Deutschland. In Berlin kann man die Britin im Astra Metropol live erleben.

kate nash live in berlin

© Yoshi Takakono

Kaum zu glauben, dass es 14 Jahre her ist, dass Kate Nash’s Debütalbum „Made of Bricks“ erschienen ist. Die Single „Foundations“ schaffte es ihrer Zeit an die Spitze der britischen Charts und lief im Radio rauf und runter. Der zynische Song über eine Beziehung, die ihre besten Zeiten hinter sich hat, lebt durch seinen Witz und seine Eingängkeit. Mittlerweile blickt sie auf vier Alben zurück, wovon das letzte namens „Yesterday Was Forever“ 2018 Jahr erschienen ist. Obwohl die Majorlabels Schlange standen, entschied sich Nash für eine Finanzierung über Crowdfunding. Vor Kurzem hat sie die neue Single „Horsie“ veröffentlicht, die der erste Vorbote von Album Nummer 5 ist. Der Song entstand am Anfang der Pandemie und handelt von der Angst und Einsamkeit, die die Britin dabei empfunden hat.

Kate Nash dreht gerade einen Dokumentarfilm darüber als Künstlerin trotz aller Widrigkeiten in einer Pandemie zu überleben. Es ist bereits ihr zweiter Dokumentarfilm. 2018 erschien der Film „Underestimate The Girl“, der im Rahmen von BBC’s Storyville uraufgeführt wurde. Der Film nimmt die von Männern dominierte Musikindustrie ins Visier, die Nash in der ersten Phase ihres Ruhms ausbeutete und dann im Stich ließ.

Sie hat außerdem die The Safety Chain ins Leben gerufen, eine Bildungsplattform, die das Problem der sexuellen Übergriffe in der Musikindustrie angehen will. Während ihrer Arbeit an GLOW fiel ihr auf, wie schnell die Film- und Fernsehindustrie auf die #MeToo-Bewegung reagierte, während die Musikindustrie nicht nachzog.

Im Sommer 2018 war Kate Nash ein Highlight auf diversen internationalen Festivals und ihre letzten Deutschlandkonzerte zum 10jährigen Jubiläum ihres Debütalbums waren ausverkauft. Im Sommer gibt es erneut die Chance, die Britin live zu erleben.

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Musik war für mich schon immer mehr als Beschallung oder Konsumgut, Musik ist eine Herzensangelegenheit. Seit einigen Jahren betreibe ich einen englischsprachigen Musikblog zu independent und DIY Musik und stieg im Sommer 2015 bei Herzmukke ein.

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