Japanese Breakfast

Von am , bearbeitet am
Fr 21.10.2022 (20:00 Uhr)
Gretchen
Obentrautstraße 19-21, 10963 Berlin

Japanese Breakfast bringt ihren experimentellen Pop aus Philadelphia in die deutsche Hauptstadt. Einen Gig, den ihr euch nicht entgehen lassen solltet!

Japanese Breakfast

Japanese Breakfast experimenteller Pop trifft Lo-Fi-Charme

Manchmal sind es die grausamen Sachen, die die wunderschönes ermöglichen. Zwischen 2011 und 2014 war Michelle Zauner Frontfrau der in Philadelphia beheimateten Indie-Rock-Band Little Big League. Als es einen schlimmen Schicksalsschlag in der Familie gab und bei ihrer Mutter Krebs diagnostiziert wurde, entschied sie 2014 zurück in ihre Heimat nach Oregon zu ziehen. Beeinflusst durch die privaten Erlebnisse schrieb Michelle erstmals Solo-Stücke. Sie hatte das Gefühl viel mehr zu sagen zu haben als noch während ihrer Zeit bei Little Big League. Im April 2016 veröffentlichte sie das Produkt ihres Schaffens auf Yellow K Records. Bereits wenige Monate nach dem Release ihres umjubelten Debütalbums “Psychopump” wurde sie bei Dead Oceans (Dem Label von Slowdive, Bleached oder auch The Tallest Man On Earth) unter Vertrag genommen.


Japanese Breakfast liefert Lo-Fi-Indie-Pop mit experimentellen Einflüssen, der mal tanzbar, oft aber auch mystisch und etwas düster daher kommt. Dabei spielt Michelle Zauner nicht nur beim Bandnamen bewusst mit dem asiatischen Stereotyp. Ironischerweise hat sie gar keine japanischen, sondern koreanische und jüdische Wurzeln. Im Mai spielen Japanese Breakfast endlich für drei Termine (Berlin, Münster und Hamburg) in Deutschland. Mit ihm Gepäck sind dabei sicher auch viele Songs des zweiten Albums “Soft Sounds From Another Planet”, das im Juli letzen Jahres erschien. Auf ihrer zweiten Platte verfolgte Michelle ihren Weg konsequent weiter und schuff dabei einen wahren Meilenstein, der weltweit positive Kritiken einheimste.

Japanese Breakfast – Road Head

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Hi, ich bin Jonas ...

und seit frühester Kindheit großer Musikfan. Angefangen mit den väterlichen Platten der Beatles, entdeckte ich später Oasis und die Arctic Monkeys. Seitdem laufen wöchentlich die neuesten Indie-Songs durch meine Kopfhörer. Ab und zu sogar nicht-britisch und ohne Gitarre. Wenn ich nicht gerade auf Konzerten bin, schreibe ich meine Masterarbeit oder versuche Gitarre spielen zu lernen. Hilfe gerne willkommen!