whoiswelanski – Ich denk nur an mich

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Die kürzlich veröffentlichte Single “Urlaub auf Hawaii”, war der erste Vorgeschmack auf die eher melancholische und nachdenkliche Mini-EP von whoiswelanski, die am 15. Oktober erscheint. Dabei knüpfen sie nahtlos an das Thema Hedonismus an, was bereits an den aussagekräftigen Songtiteln “Ich denk nur an mich” (feat. Henny Herz) und “Computer, Sex, Antibiotitka” (wie die gleichnamige Mini-EP) unschwer erkennbar ist. Im Mittelpunkt steht Egozentrik und Exzess.

Anstatt aber mit Goldketten, dicken Sonnenbrillen und 808 Beats zu arbeiten, hört man echte Drums, einen Flügel, E-Bass und E-Gitarre hübsch angereichert mit whoiswelanski-typischen Sound-Spielereien aus der Synth-Welt. “Lebendig” sollte es sein, vor allem die Musik. Der Gesang jedoch klingt – wie immer wenn sie auf deutsch singen – bewusst mechanisch, gehaucht, unsicher und erinnert stellenweise an Kraftwerk. 

Auch textlich erkennt man Konturen in den sonst so von Nebel umgebenen Texten. Vor allem in “Ich denk nur an mich” erahnt man den ein oder anderen Vorwurf an die Menschheit und sich selbst. Es geht um das hier und jetzt und die Zukunft. Vielleicht werden wir woanders “hin versetzt” und vielleicht beginnt das ganze Spiel wieder von vorne. Der Mensch mit “Empathie wie Rüstung aus Stahl”, der nicht lernt, immer wieder die gleichen Fehler begeht und nur an sich selbst denkt. 

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