Halsey – Hopeless Fountain Kingdom

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Spätestens seit dem Hit “Closer” sollte Halsey keine Unbekannte mehr sein. Die 22-Jährige Sängerin hat 2015 mit ihrem Debüt-Album “Badlands“ einen unglaublichen Start hingelegt, der die Messlatte für das neue Album ”Hopeless Fountain Kingdom“ hochgelegt hat.
Halsey Pressefoto Astralwerks

© Astralwerks

Das Album beginnt mit einem eingesprochenem Prolog, einer Nacherzählung von Romeo und Julia an. Bereits im Vorfeld der Veröffentlich hat Halsey oft auf Zitate von Shakespear zurückgegriffen. Dementsprechend ist die Thematik auf „Hopeless Fountain Kingdom“ klar, es geht um die Liebe. Ob verflossene, zukünftige oder aktuelle – alle Varianten haben ihren Platz bekommen.

“Hopeless Fountain Kingdom” – eine Ode an die Liebe

Für eine ordentliche Portion Abwechslung sorgen die drei Gastsängerinnen auf dem Album: auf ”Lie“ wird Halsey von Quavo unterstützt, auf ”Hopeless” gesellt sich Cashmere Cat dazu und bei ”Strangers“, der erste Song, auf dem Halsey ihre Bisexualität offen thematisiert, hilft ihr Lauren Jauregui aus. Etwas ruhiger wird es mit der Ballade ”Sorry“, in der Halsey sich bei ihrem ”unknown lover“ für ihr Verhalten in Beziehungen entschuldigt. Auch ”Bad At Love”, wie der Titel erahnen lässt, schlägt thematisch in eine ähnliche Kerbe.

Auf ”Don’t play“ von den oben erwähnten Selbstzweifeln ist weit und breit keine Spur: “Can’t fuck with my vibe, double cupping my ride. Motherfucker, don’t play with me”. Die Message ist deutlich und wird mit gut tanzbarem Beat schön untermauert. Ein Song, der besonders heraus sticht, ist ”Walls Could Talk“, denn der Refrain erinnert stark an 2000er Pop á la Christina Aguilera. ”Hopeless“ schließt das Album ab und verleiht ihm mit ”I hope hopeless changes over time“ ein offenes aber dennoch rundes Ende.

Halseys persönlichstes Album

Das Album behandelt verschiedene Aspekte problematischer Beziehungen – schließlich war die Beziehung von Romeo und Julia auch alles andere als frei von Problemen. Vor allem scheint viel von Halseys Persönlichkeit in den Songs zu stecken, wie z.B. ihre Bisexualität oder die mehrmals thematisierten Selbstzweifel. Insofern ist „Hopeless Fountain Kingdom“ ein sehr persönliches Album geworden. Musikalisch knüpft die Platte mit feinstem und vielfältigem Elektropop einwandfrei an ”Badlands“ an.

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