Drowners – On Desire

von am keine Kommentare
Zwei Jahren nach Ihren Debütalbum veröffentlichen Drowners ihr neues Album “On Desire”. Konnten sie ihrer klaren Ansage von 2013 treu bleiben und ihrem klassischen 21th Century Indienrock ein neues Outfit verpassen? Wir haben reingehört uns selbst ein Bild gemacht.
Drowners Bandfoto

©Butch Hogan

Fest steht definitiv, mit “On Desire” haben Drowners es geschafft:  ich habe mich spontanverliebt. In den Sound, die Stimme, die Texte.

Drowners klingt wie …

Vielleicht liegt es daran, dass sich in dem Sound der Drowners all die Bands widerspiegeln, die für mich persönlich guten Indie Rock ausmachen. Vielleicht ist es auch die Tatsache, dass sie ohne Synth und Elektro Einflüsse auskommen und sich mehr dem Indie Sound der alten Schule hingeben. Im Endeffekt ist es wohl beides. So lassen sich auf “On Desire” leichte Züge der Vaccines, Crookes und Cinematics erkennen. Hört man  “Another Way”, sind sogar die White Lies nicht weit entfernt. Ich würde sogar fast soweit gehen und behaupten,  das “Human Remains” einen Touch Mister Jets abbekommen hat, zumindest auf melodischer Ebene.

Von Drowners zu On Desire

Der Schritt von ihrem selbstbetitelten Debütalbum von 2013 zu ihrem zweiten Album “On Desire” lässt einige Weiterentwicklungen erkennen. Zwar sind sie ihrem Sound in den Grundzügen treu geblieben, lassen diesmal jedoch noch weitere Akzente aufblitzen. So bleiben sie der Ansage gerecht und liefern ein Album, das markante Facetten einschlägiger 21 century Indie Rocks Bands zu einem harmonischen Ganzen verbindet. Besonders bei “Cruel Ways” zeichnet sich die melodische Seite gut ab. Als Kontrast dazu, überzeugt “Trust The Tension” hingegen mit kantigeren Zügen.

Drowners: das Fazit

Alles in Allem ein gelungenes Indie Rock Album mit Nuancen der Strokes, Vaccines aber auch Interpol. Selbstverständlich und zum Glück, individuell interpretiert. Deswegen sind Drowners mit “On Desire” auch nicht in die Falle getappt, einfach nur ein Sammelsurium der Indie Alben der letzten Jahre zu produzieren.
Ab dem 24. Juni 2016 habt ihr die Chance euch selber ein Bild zu machen. Es lohnt sich definitiv für Fans der genannten Bands und Liebhaber des guten Indie Rocks. Bis dahin bekommt ihr hier schonmal einen kleinen Vorgeschmack:

Video: Drowners – Cruel Ways

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Hi, ich bin Dani ...

Mein Leben ist bestimmt vom Zufall. Durch Zufall hab ich herzmukke gefunden. Zufällig liebe ich Musik und Schreiben. Und wie der Zufall es so wollte, mache ich jetzt beides, also so in etwa. Keine Musik, aber Schreiben über Musik und für herzmukke. Was ich sonst noch mache...Tagträumen und Musikhören. Zwischendurch schreiben, vermutlich über diese Tagträume, oder Musik, oder über Werbung, oder etwas ganz Anderes. Herzenssache einfach <3

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