Lang lebe Berlin! Casper in der Max-Schmeling-Halle

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Das neue Album des Deutsch-Amerikaners Casper “Lang lebe der Tod” katapultierte sich direkt nach Veröffentlichung auf Platz 1 der deutschen Charts. Und dabei stand die neue Platte lange unter keinem guten Start. Mehrere Male wurde die Veröffentlichung verschoben. Am Ende mussten die Fans mehr als ein Jahr länger warten als ursprünglich geplant. Nun war Dauerbrenner Casper am 24.11.2017 in der Max-Schmeling-Halle zu Gast. Und was sollen wir sagen? Der Bursche schlug mit genau der unbarmherzigen Wucht ein, wie man das eigentlich auch erwartet hat. Aber seht einfach selbst!

© Andreas Budtke / herzmukke

Angefangen mit der sich selbst beantwortenden Frage: „Habt ihr Bock auf heut Abend?“ heizte er dem Publikum mit einer energievollen Bühnenshow ein.
Die Fans waren nie zu stoppen, sangen jeden Song textsicher mit, freuten sich über Rapper Ahzumjot, der Casper für den Song „Lass sie gehen“ begleitete. 
„So perfekt“ wurde es, als ein paar Songs später auch noch Marteria als zweiter Featuregast auf die Bühne kam. Nun gab es auch für den letzten Bewegungsmuffel kein Halten mehr.

Na, wo isser denn?

Verwirrend wurde es, als Casper nach einem längeren Instrumentalteil der Band plötzlich auf einer kleineren Stage mitten im Publikum auftauchte und der ein oder andere, etwas Zeit brauchte, um ihn zu orten. Mit “Mittelfinger hoch”, was in einem epischen “Enter Sandman” Finale endete, und einem “Nazis Raus”-Gruß an die AFD, ging es wieder auf die Mainstage.
Nach einem lustigen Versinger, weil ihn ein paar Taschenlampen irritierten, war erstmal Feierabend – ZUGABE! Dafür holte sich Casper keinen anderen als Max Gruber – besser bekannt als Drangsal – auf die Bühne, der ihn bei „Keine Angst“ mit dem melodischen Refrain unterstütze. Danach wurde es noch einmal richtig romantisch. Mit „Flackern, Flimmern“, das Lied, welches er seiner Frau Lena widmete, endete ein toller Konzertabend.

Casper, weiß was er will

Casper alias Benjamin Griffey wirkte sehr dankbar und stolz so eine Fanbase aufgebaut zu haben. Eine Fanbase, die auch über ein Jahr länger geduldig auf seine neue Platte „Lang lebe der Tod“ wartete. Seit nun über 10 Jahren im Showbiz weiß er genau was er möchte. Neben einer Schwebebühne, auf der er ein paar Songs performte, über eine beeindruckende Lichtshow, begleitete ihn während des gesamten Konzerts eine Leinwand im Hintergrund mit Bildern von mystischen Landschaften. Alles wirkte sehr durchorganisiert und choreografiert. Fast schon perfektionistisch, um jeden einzelnen Konzertbesucher umhauen zu wollen. Das hat auch ganz gut geklappt. 😉

Fotos: Andreas Budtke

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