Immer wieder gerne: So war es beim Cardinal Sessions Festival

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Vergangenen Donnerstag ging das Cardinal Sessions Festival im Musik & Frieden in die fünfte Runde. Vorab wurde ein intimer Abend mit Clubatmosphäre versprochen – den haben die Besucher auch definitiv bekommen. Das Line Up war ein bunter Mix aus Elektro-Pop, Singer-Songwriter und Indie Pop, bestehend aus Woman, Leyya, The Rumour Said Fire, Sion Hill, Brother Grimm und Freddie Dickson.

Brother Grimm in der Baumhausbar // © Kim Ziegler, herzmukke

Das Cardinal Sessions Festival – 6 Künstler auf 2 Bühnen

Pünktlich machte Brother Grimm den Auftakt oben in der Baumhausbar des Musik & Friedens. Der Berliner Solokünstler, der gebürtig Dennis heißt, hat 30 Minuten lang eine eindrucksvolle One-Man-Show hingelegt, schließlich hat er sich um die Gitarre, die Drums und allem Drum und Dran selbst gekümmert. Der Abend wurde wunderbar eingeleitet.

Im fliegenden Wechsel nach unten ins Blaue Zimmer, folgte anschließend der Auftritt von The Rumour Said Fire. Die vier Dänen haben es sogar geschafft, dass sich eine Mundharmonika gut angehört hat und ich glaube, dass können nicht viele von sich behaupten und damit möchte ich jetzt niemandem auf den Schlips treten!

Sion Hill – Lässig & Cool mit dem besten Auftritt des Abends

Bekannter Weise sind alle guten Dinge drei, wobei man in diesem Fall wohl eher sechs sagen sollte, da echt alle Künstler super waren, aber dem Sprichwort entsprechend trat Sion Hill als drittes auf. Lässig cool mit Sonnenbrille und 7/8 Hose stand auch er alleine auf der Bühne. Der in Berlin lebende Irländer hat mit seiner wunderschönen Musik und seiner charmanten Art (inklusive ein paar Witzen) das Publikum verzaubert. Aus persönlicher Sicht gehörte sein Auftritt zu den Besten des Abends.

Leyya im blauen Zimmer // © Kim Ziegler, herzmukke

Als viertes stand das österreichische Duo Leyya auf der Bühne. Das waren die einzigen Künstler des Abends mit einer Sängerin. Ihre Stimme hat unglaublich gut mit den Elektro-Pop-Beats harmoniert. Alles in einem, sind das zwei sehr sympathische Menschen, die sehr gute Musik machen die wenige Füße stillstehen lässt. Auch eines meiner persönlichen Highlights des Abends.

Wieder oben in der Baumhausbar, kam als fünftes der Brite Freddie Dickson auf die Bühne. Ebenfalls nur mit einer Gitarre bewaffnet, hat der anfänglich etwas schüchterne Mann im Handumdrehen alle in seinen Bann gezogen und das obwohl er sich öfters dafür entschuldigt hat, dass seine Songs alle so traurig sind (das ist okay, Freddie, wirklich!). Nicht nur das Publikum war begeistert, denn er hat sich mehrmals dafür bedankt, dass die Berliner so freundlich zu ihm sind. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er bei einem Auftritt jemals mal was Anderes als pure Begeisterung erhalten hat, denn der Mann ist großartig! Ich muss gestehen, dass ich ihn vorher nicht kannte, aber ich war nach den ersten paar Sekunden bereits verliebt. Ebenfalls ein Highlight des Abends.

Woman im blauen Zimmer / © Kim Ziegler, herzmukke

Den Abend abschließen durften Woman. Man, die Kölner Jungs hatten Bock! Dem Applaus zu Folge waren sie auf jeden Fall Publikumsliebling – zum Schluss wurde sogar nach einer Zugabe gerufen, die wir auch bekommen haben. Ein perfekter Abschluss zu einem perfekten Abend.

Video: Sion Hill – Beaches

Video: The Rumour Said Fire – The Balcony

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Wie Albus Dumbledore einmal sagte: „Ah, Musik. Eine Magie, die viel größer ist als Alles, was wir hier tun!"

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